Eingeschränkte Erreichbarkeit am Montag, 10.Oktober

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Datum

05.10.2016

Rubrik

Unternehmen

Am Montag, 10. Oktober 2016, sind wir nur eingeschränkt erreichbar. Grund dafür ist der "Lollsmontag", der Beginn des einwöchigen Lullusfestes, der für alle Hersfelder eine feste Tradition darstellt. Ab Dienstag, 11. Oktober, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Das Lullusfest: Ds älteste Volksfest Deutschlands

Das Lullusfest ist das älteste Volksfest Deutschlands. Es erinnert an den Gründer Bad Hersfelds, den Bonifatius-Schüler Erzbischof Lull (710 - 786). Ursprünglich war es ein reines Kirchenfest zum Gedächtnis des „Heiligen Lullus", des Erzbischofs von Mainz und Gründer der Reichsabtei. Lullus ist am 16. Oktober 786 in seinem Kloster Hersfeld gestorben; er wurde dort in der von ihm erbauten Kirche beigesetzt.

In den Jahren 831 bis 850 wurde unter den Äbten Bun und Bunwart eine neue Kirche erbaut, zwei Jahre nach deren Weihe, am Gründonnerstag (7. April) 852, wurden die Gebeine des Erzbischofs Lull erhoben und dort an einer würdigeren Stelle beigesetzt.

Bereits vor dem Zeitpunkt der Heiligsprechung wurde wohl schon jedes Jahr zu Lullus Gedächtnis an seinem Todestag (16. Oktober) ein kirchliches Fest gefeiert. Zu diesem Kirchenfest wurden nun auch Waren feilgeboten und es entwickelte sich allmählich ein Jahrmarkt. Bereits um ca. 1760 war das Lullusfest nach den Angaben einer Handschrift auf nunmehr eine ganze Woche ausgedehnt. Auf Veranlassung des Heimatschriftstellers und Ehrenbürgers Wilhelm Neuhaus wurde das Heimatfest im Jahre 1926 in seiner heutigen Form eingeführt. Eine Besonderheit ist der Festbeginn: Als einziges Volksfest beginnt es montags.

Das Lullusfeuer

Das feierliche Anzünden eines Holzstoßes, des Lullusfeuers, auf dem Marktplatz geht auf einen mittelalterlichen Brauch zurück. Das „Fierche" war Symbol für die „Lullusfreiheit", die Befreiung von den gemeindlichen Abgaben für die Dauer des Festes. In früheren Jahren brannte das Lullusfeuer von Montag bis Donnerstag der Lulluswoche. So wurde im Jahre 1973 von der Karate-Abteilung des TV Hersfeld die Tradition ins Leben gerufen, sich zum Ende der "Lollsfreiheit" aller Sünden des vergangenen Jahres zu entledigen; symbolisch dargestellt durch die Verbrennung des „Lollsteufels" in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag. Der Lollsteufel ist ein in Handarbeit gefertigter Strohteufel, der als symbolischer Sündenbock der Hersfelder im Feuer verbrennt. Nachdem die Tradition längere Zeit eingeschlafen war, wurde sie im Jahr 2013 von unserem Kollegen Yüksel Topal wiederbelebt.

Foto: © Stadt Bad Hersfeld, Foto: A. Müller, ultraviolett

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